Castor-Alarm: Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus verhindern!
Die Linke in NRW lädt am Mittwoch, den 17. September ein zu einer Diskussions- und
Informationsveranstaltung zu den drohenden Atommülltransporten von Jülich nach Ahaus.
Nach der Genehmigung der Atommüll-Transporte mit Anordnung von „Sofortvollzug“ durch das
Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung dürfen ab sofort 152 Castor-Behälter mit
rund 300.000 hochradioaktiven Brennelementen des ehemaligen Kugelhaufen-Reaktors im
rheinischen Jülich per Lkw über die Autobahnen und Brücken quer durch NRW, über die
Landeshauptstadt Düsseldorf und das dicht besiedelte Ruhrgebiet ins rund 170 Kilometer
entfernte Ahaus gefahren werden.
Gleiches gilt für zwei Castor-Transporte mit hochangereichertem, waffenfähigem Material aus dem
700 Kilometer entfernten, wegen technischer Probleme seit fünf Jahren stillliegenden
Forschungsreaktor FRM II in Garching bei München.
Unter dem Motto „Castor-Alarm NRW“ informieren Janna Dujesiefken (BI Ahaus), Mareike
Hermeier (MdB Die Linke), ein Vertreter des Aktionsbündnisses Münsterland gegen Atomanlagen
sowie Hubertus Zdebel (Landesvorstand Die Linke in NRW) auf der Veranstaltung über die
Ursachen und Hintergründe für diese Atommülltransporte und diskutieren über Möglichkeiten und
Schritte, diesen Transport-Wahnsinn außerparlamentarisch und parlamentarisch zu verhindern.
Die Veranstaltung am 17. September findet um 19.00 Uhr in der Stadthalle in Ahaus statt. Der
Eintritt ist frei. Der Einlass beginnt um 18:30 Uhr.

